Konzertdaten 2019 (Download Flyer mit Detailinformationen)

Sonntag 22. September 2019
11.15 Kirche St.Martin Chur


Orgelmatinee

Stephan Thomas, Orgel

Orgelmusik der Frühromantik

Werke von Hummel, Hesse, Rinck u.a.

Dauer ca. 1/2 Stunde; Eintritt frei, Kollekte



6. Oktober 2019: Orgelführung für Familien

Stephan Thomas



20. Oktober 2019: Balthasar Streiff, Alphorn, Stephan Thomas, Orgel

Balthasar Streiff

Grundstudium an der Jazzschule Luzern (Trompete und Gesang) und  abgeschlossenes Kunststudium an den freien Kunstklassen der Hochschule für Gestaltung Basel mit Abschluss im Bereich Freie Bildhauerei. 2005 bis 2009 Weiterbildung in lochloser Barocktrompete an der Schola Cantorum Basiliensis bei J. F. Madeuf, Zink bei Frithjof Smith. Verschiedene Arbeiten auf der Schnittstelle von Musik, Raum und Klang führten Streiff zum Alphorn. Seine langjährige Auseinandersetzung mit dem Schweizer Kultinstrument wird begleitet von Projekten quer durch Bereiche von Bildender Kunst, Theater, Performance, Film, Literatur, und die verschiedensten Musikstile. 1996 gründete er zusammen mit dem Stimmperformer Christian Zehnder das international renommierte Duo stimmhorn, 2002 Mitbegründer und Spiritus Rector von hornroh modern alphornquartet, mit dem er sich zwischen künftiger Schweizer Traditionund Zeitgenössischer Musik bewegt. Seit 1998 erhielt er verschiedenste Kompositionsaufträge, u.a. als Bühnenmusiker/Performer vom Theater Basel, den Salzburger Festspielen und SF DRS, des SIA für den Konzertsaal des KKL Luzern oderals künstlerischer Leiter der Eröffnung des Lucerne Festivals 2009. Seit 2007 Lehrauftrag als freier Dozent an der Hochschule Luzern, u.a. für die Instrumentalfächer Alphorn und Büchel an der Abteilung Volksmusik. 2008 Mitwirkung in der Erforschung und Neuentwicklung des verschollenen Instruments Lituus für die Kantate 118 von J. S. Bach, zusammen mit der wissenschaftlichen Abteilung der Schola Cantorum Basiliensis.2013 erstes Soloprojekt «StreiffTöne mit Alphorn» mit Musik und eigenen Texten unter der Regie des Mimen Pello. 2014 mit hornroh als Solistenquartett in Georg Friedrich Haas’ concerto grossoNr. 1 für vier Alphörner und Orchester, mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Sinfonieorchester, demORF Radio-Symphonieorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Los Angeles Philharmonic Association. Streiff’s Affinität zu Material und räumlicher Gestaltung führt ihn auch immer wieder in den Instrumentenbau. In enger Zusammenarbeit mit den Alphornbauer Otto Emmenegger veränderte, optimierte und entwarf er diverse Instrumente (u.a. das Alpofon,div. Duplexinstrumente)

Stephan Thomas

Geboren 1962 in Chur. Studierte Orgel bei Janine Lehmann und Rudolf Scheidegger, Musiktheorie bei Hans Ulrich Lehmann sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte an derUniversität Zürich. Weiterbildenden Orgelunterricht besuchte er bei Pierre Cogen in Paris, ferner absolvierte er eine Kulturmanagement-Ausbildung. Seit 1989 ist er Organist der reformierten Stadtkirche St. Martin und der Regulakirche in Chur. Hier spielt er die Orgeln von Johann Nepomuk Kuhn (1868, III/43), und Joseph Lochner/Georges Lhôte(1745/1968, II/21). Zudem unterrichtet er an der Pädagogischen Hochschule Graubünden in Chur und anderen Institutionen. Er konzertiert als Organist mit Schwerpunkt Schweiz und Nachbarländer und betreut die von ihm 1993 gegründete Reihe Churer Orgelkonzerte auf den historischen Orgeln der Stadt Chur. Fernerwidmet er sich dem Komponieren in verschiedenen Genres; Orgel werke sind namentlich bei Müller&Schade und dem Verlag des Reformierten Kirchenmusikverbands RKV publiziert. 2013 erschien die CD Die helvetische Orgel (Müller&Schade) mit eigenen Kompositionen. Daneben ist Stephan Thomas als Kulturautor tätig. Als solcher schreibt er für verschiedene Medien über die Themen Musik, Gastronomie und Wein.

 

Programm 5. Konzert, Sonntag, 20. Oktober 201917.30 Uhr St. Martinskirche

Balthasar Streiff, Alphorn
Stephan Thomas, Orgel

Herr Bach geht in die Alpen

 



17. November 2019: Olivier Eisenmann

Geboren in Zürich, Klavierunterricht bei seinem Vater, dem Komponisten Will Eisenmann, und bei Sava Savoff am Konservatorium Luzern. Neben einem mit dem Doktorat abgeschlossenen Phil.I-Studium an der Universität Zürich
Orgelausbildung bei Stiftsorganist Eduard Kaufmann, Luzern. Tourneen zuerst als Pianist, dannals Organist. Orgelkonzerte führten ihn in fast alle europäischen Länder, darunter in den meisten Domen von Schweden, Deutschland, Österreich und Frankreich. An den Internationalen Musikfestwochen Luzern (im KKL) undam Festival d’Avignon trat Olivier Eisenmann ebenso auf wie an weiteren bekannten internationalen Orgelfestivals. Tourneen führten ihn nach Island, in die USA, nach Mexiko, Südamerika,Australien, Neuseeland, Hongkong, Russland (z. B. St. Petersburg, Moskau, Kasan, in Sibirien), Polen, Ukraine und ins gesamte Baltikum (z. B. in den Domen von Riga und Tallinn). Solistisch wirkte er mit bei Konzerten der Südwestdeutschen Philharmonie (z. B. in der Tonhalle Zürich), des Deutschen Bachorchesters, des Orchestre de la Suisse Romande, der Staatlichen Philharmonie Košice (Slowakei) und des Singapore Symphony Orchestra in Singapur. Radio- und Fernsehaufnahmen in 15 Ländern. Zwölf LPs sowie neun CDs mit Ersteinspielungen bedeutender Werke von Otto Barblan, Ermend Bonnal, Hans Studer, Josef Garovi, Will Eisenmann und Linus David. Seine Tonträger enthalten vor allem Musikdes 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere aus der (spät-)romantischen Epoche. Intensiv widmet er sich auch der schweizerischen Orgelmusik. Eisenmann, der jahrelang am Gymnasium der Kantonsschule Zug lehrte sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der IGNM, Sektion Zentralschweiz, war, hält Vorträge über Orgelmusik an Hoch-schulinstituten, u. a. in Herford, Sydney, Moskau (Russische Musikakademie), Nischni Nowgorod, und leitet Masterclasses (z.B. am Konservatorium in Parma); ferner publiziert er in Fachzeitschriften und Zeitungen. Von seiner Wohngemeinde erhielt er die«Weggiser Rose» als Auszeichnung für seine kulturelle Tätigkeit.

 

Programm 6. Konzert, Sonntag, 17. November 201917.30 Uhr St. Martinskirche

Felix Mendelssohn Fantasie und Fuge g-Moll (1823)
Bartholdy Andante mit Variationen D-Dur (1844)(1809 – 1847)
Josef Gabriel Vision Des-DurRheinberger (ausZwölf Charakterstücke, op. 156, (1839 – 1901) Nr. 5, 1888)
Joseph Renner jun. Präludium C-Dur, op. 56, Nr. 1(1868 – 1934) Canzone F-Dur, op. 56, Nr. 2(aus der 1. Suite für Orgel, 1902)Marian Sawa Schlesische Fantasie «Te Deum» (2004)(1937 – 2005)
Egil Hovland Partita, op. 90 über den Osterchoral(1924 – 2013) Gelobt sei Gott im höchsten Thron(1975)(Choral und 9 Variationen)
Joseph Messner Improvisation über ein Thema von (1893 – 1969) Anton Bruckner, op. 19 (1924)(Thema: [Et exspecto resurrectionemmortuorum], «Et vitam venturi saeculi,Amen» aus dem Credo der GrossenMesse Nr. 3 f-Moll)

 

Alle Konzerte in der St. Martinskirche, Abendkasse 1/2 Stunde vor Konzertbeginn, Eintritt frei, Kollekte (Richtpreis Fr. 15.–)

Konzert Wein und Orgel: Eintritt Weindegustation Fr. 15.–

Programmänderungen vorbehalten